Christa zum 75. Geburtstag am 14.1.2026

Heut´ ist ein ganz besonderer Tag
wo jeder Glück Dir wünschen mag,

denn genau vor fünfundsiebzig Jahren
​hat man in Finkenbach erfahren, 

daß Beckers stolz und glücklich sind
​mit ihrem kleinen Sonntagskind.

Dort in der Pfalz, in der alten Welt
​hat es dem Kind an nichts gefehlt. 

Mit zwei Geschwistern und Deinen Cousinen
​hast Du dort manche Scherze getrieben

und man hat mir zugetragen,
​daß ihr Euch blendend habt vertragen.

Schon früh im Leben ging´s hinaus
​zur Ausbildung im Kreuznacher Krankenhaus.

Dort herrschte ein besonders strenges Reglement, 
​wie man es als Sonntagskind nicht kennt.

Das Wecken um fünf Uhr jeden Morgen
​machte der Christa echte Sorgen.

Und zu allem Überdruß
​war jeden Abend um Achte Schluß.

Und dennoch war dies eine prägende Zeit,
​viele Freundschaften gibt es bis heut´.

Danach durftest Du in vollen Zügen 
​die Berufsaufbauschule bei Herrn Roob genießen.

Nun folgte Theorie für viele Stunden
​und die Physikarbeiten schlugen manche Wunden.

Doch mit viel Konzentration und Fleiß,
​gelang Dir auch so mancher Preis.

So war die Prüfung bald geschafft,
​und eine Weiterbildung ins Auge gefaßt.

Pharmazeutisch-technische Assistentin war das Ziel, 
​Arbeit wartete in der Enkenbacher Apotheke viel.

In Landau in der Pfalz, wo die Kinkelschule stand,
​man Dich beim Pillieren und Salbenrühren fand.

Viel nützliches Wissen konntest Du erwerben,
​so können wir heute nicht mehr verderben.

Bei jedem Leiden gibst Du uns guten Rat,
​und hast gleich die richtige Salbe parat.

Bis hierhin konnte ich neutral berichten -
​ab jetzt muß ich wohl hin und wieder dichten.

Denn was hier auch hat angefangen,
​da bin ich wohl etwas befangen.

Ich erinnere mich an eine sehr schöne Zeit,
​als ich mit Waldemar zu Christa und ihrer Cousine geeilt.

Und dann ging es wie bei vielen jungen Paaren,
​wenn sie so weit auseinander waren: 

So wurde auch aus Fräulein Becker bald
​in Bonn die liebe Frau Steuerwald!

Dort zog sie in die Malteserstraße - 
​eine kleine pfälzische Enklave.

Da fand sich auch Erich, unser Studentenkind dann,
​und Liesel Haase mit ihrem Mann.

Dank vertrauter Sprache war die Trennung nicht so schwer,
​aber die Apotheke vermisstest Du sehr.

Mußtest nun suchen ein neues Ziel,
​welches auf das Materialamt der Bundeswehr fiel.

Und so wuchsen viele Kataloge mit den Jahren,
​doch irgendwann hat man in der Malteserstraße erfahren,

daß Steuerwalds stolz und glücklich sind
​mit Jens, dem kleinen Montagskind.

Vom Feldwebel bist Du nun aufgestiegen
​zur Chefin über Deine Lieben.

Befehlstöne wurden jedoch selten vernommen,
​denn Du hast Deine Mutterpflichten sehr ernst genommen.

So ernst sogar, wie ich nicht dachte,
​daß der Storch bald einen Ulf noch brachte.

Wenn der Streß Dir zu viel zu schaffen macht,
​begibst Du Dich auf die Wanderschaft .

Zu Deinen Bastelkreisen; dort findest Du
​Freude und Entspannung im Nu.

Und als Ergebnis Deiner Bastelarbeiten 
​entstanden einzigartige Kostbarkeiten.

Von Deinem reichen Erfahrungsschatz inspiriert 
​hat auch der Kirchenbastelkreis profitiert.

Auch die Yogaübungen viele Jahre schon,
​waren für Deine Gesundheit eine feste Institution.

Und die dortigen Gespräche und Neuigkeiten,
​Dir immer wieder Freude bereiten,

Eine Deiner Stärken ist das Kommunizieren,
​das merkt man nicht nur beim Telefonieren.

Das große Netzwerk in die Pfalz und nach Württemberg
​Funktioniert wie ein Schweizer Präzisions-Uhrwerk.

Deine Hilfsbereitschaft ist zu erwähnen,
​die Altenhilfe konnte fest auf Dich zählen.

Was sollte Frau Gadow wohl ohne Dich machen,
​Sie hätte im Alter nichts mehr zu lachen.

Und Deine Kochkunst nicht zu vergessen,
​ich geh am liebsten zu Hause essen.

Wir dürfen uns dort genüsslich laben,
​die Liebe geht ja auch durch den Magen!

Dies alles schrieb ich Dir zum 60. Geburtstag,
​und heute ist Dein 75. Ehrentag.

2001 waren Jens 20 und Ulf 18 Jahre alt,
​wuchsen in ihre Selbständigkeit bald.

Auf Schule folgte Lehre und Studium,
​auch die Mutter sorgte sich sehr darum.

Ulf ist der Praxis und Technik zugetan,
​bei Autos er bald zum Abschluss kam.

Dann lernt er noch einmal Konstruktion,
​diese Lehre für ihn sich besonders lohn.

Er findet in Leverkusen sein Glück,
​die Familie wächst bald Stück um Stück.

2013 war Hochzeit in Bonn,
​daher sein neuer Name Stade komm.

Jens musste zuerst zur Bundeswehr,
​ohne jegliche Idee für ein Gewehr.

Sein Studium sich so verschiebt,
​doch die Betriebswirtschaft er später liebt.

Er lernt russisch ganz nebenbei,
​es entwickelt sich russische Freundschaft dabei.

Sein Berufsleben beginnt in Irland,
​Arbeit in Cork, Galway und Belfast er fand.

Aus russischer Freundschaft Liebe entstand,
​Natascha kommt aus Sibirien, einem fernem Land.

2015 wurde Hochzeit in Bonn gehalten,
​das junge Paar konnte seine Zukunft gestalten.

Sie lebten in München, Hamburg, Berlin,
​doch dahin steht uns heut täglich der Sinn.

Dass Natascha nicht mehr unter uns weilt,
​ist nach 6 Monaten noch nicht verheilt.

So stehst Du mit 75 voll im Leben,
​und möchtest alles für deine Lieben geben.

Heute blicken wir nach vorn mit gutem Mut,
​denn mit Gesundheit und Zuversicht wird alles gut.

Auch im kleinen Kreis feiern wir gerne,
​unsere Freunde feiern mit uns in der Ferne.


Geburtstage am 10. Februar 2026

Alles Liebe zum Geburtstag,
stets Glück und viel Gesundheit.
Lust und Freude jeden Tag,
Zuversicht und Zufriedenheit.